7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

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Ärzte, Therapeuten, Spitäler siehe die offiziellen Seiten und Auskunftsdienste.

Hier nur einige Tipps.

Hanni Gratzer

Energethiker – Geistheiler

Heimische Naturkosmetik von
Kräuterexpertin Traudi Kanzian auf der Monsell oberhalb von St. Daniel
Tel. 04718/637

Christine Stattmann
Dipl. Entspannungstrainerin

Gasserplatz 8
9620 Hermagor

Tel. 0664/37 55 489
Tel. 04282/ 2090

christine [at] stattmann.at

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Karnische Frauen – Austausch, Vernetzung, Selbsthilfe

Dr. Ehrenberger Naturprodukte
Ausbildung zum „Natur-Diplomaten“

Natur heilt – Seminar pdf

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Gesundheitstage in Kötschach

ARCHIV

http://www.ihr-einkauf.com/magazin/de/lebensrhythmus-bei-chronischen-erkrankungen

Ewald Neff – Interview mit dem Heilpraktiker Enrico Thiele/Deutschland – Jänner 2012

Lieber Enrico, du bist Heilpraktiker in Stuttgart und Spezialist für chronische Krankheiten, unter anderem Krebs. Worauf hast du dich in deiner ganzheitlichen Praxis mit den Patienten spezialisiert und warum?

Das ist eine sehr gute Frage. In erster Linie bin ich ein sehr neugieriger Mensch und möchte gern hinter die Kulissen schauen, das heißt, ich möchte die Ursachen erforschen. Ein Mensch der an einer chronischen Erkrankung leidet, wird nach meiner Meinung nie plötzlich krank. Vielmehr stehen die Symptome am Ende eines Prozesses, der schon seit einiger Zeit in Gang ist. Dann steht für mich die Frage an erster Stelle, warum haben die Selbstheilungskräfte nicht im ausreichendem Maße die Gesundheit wieder herstellen können? Was blockiert die Heilkraft?
Aus diesem Grunde nutze ich die Biologische Medizin und kläre an Hand von Laboranalysen die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Mit einem Biophysikalischen Testsystem suche ich nach Heilungshindernissen wie z.B. Störfeld im Schlafbereich, Entzündungsherde im Kieferbereich, Toxinbelastung, Impfbelastung oder chronische Nahrungsmittelunverträglichkeiten und schaue aber auch nach Mineral- und/ oder Vitaminmangel. Aus der Anamnese und den Ergebnissen der genannten Analyseverfahren, stelle ich dann mein Therapiekonzept individuell zusammen. In erster Linie bekommt der Patient Hausaufgaben, denn mit seinen Gewohnheiten, die zum krank werden beigetragen haben, kann der Patient nicht gleichzeitig gesunden. Eine weitere tragende Säule ist die miasmatische Homöopathie.

Beim Kongress „Sensitivität & Heilkunst 2012“ im März in Dellach/Gail bist du am Samstag mit dem Vortrag “Miasmatische Homöopathie bei chronischen Krankheiten“ vertreten. Wie kann man sich die Wirkungsweise der Miasmatischen Homöopathie vorstellen?

Die Homöopathie stellt ein umfangreiches und ganzheitliches Therapiesystem dar, bei der immer noch der Leitsatz des Begründers Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) seit über 200 Jahren gilt: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden.“ In der homöopathischen Behandlung können wir drei große Bereiche unterscheiden. Ein Bereich ist die Akutbehandlung, bei der vor allem organbezogene Arzneien wie Arnica oder Belladonna Verwendung finden. Der zweite große Bereich ist die Unterstützung der gesamten Person mit sogenannten konstitutionellen Mitteln. Wenn wir allerdings eine chronische Erkrankung behandeln, ist es viel effektiver miasmatisch zu denken. Das Miasma, auch Urübel (=Ursache) von Hahnemann genannt, stellt die „Krankheit“ hinter der Krankheit dar. So kommen in der miasmatischen Behandlung alle drei homöopathischen Bereiche  zur Verwendung, wobei ich immer schaue, auf welcher Ebene sich der Krankheits- bzw. Heilungsprozess befindet.

Vielleicht ein Beispiel dazu:
Ein Junge von 4 Jahren hat ständig wiederkehrende Entzündungen der Bronchien mit starker Verschleimung. Naturheilkundliche Maßnahmen und Antibiotika brachten keinen langfristigen Erfolg. Miasmatisch schaue ich, welche “Krankheit“ steht hinter der Erkrankung. In dem Fall half Tuberculinum, eine homöopathische Potenzierung des Tbc- Erregers. Im Falle einer Tumorerkrankung ist es viel komplexer. Hier hilft die klare Linie, der sprichwörtliche „Rote Therapie- Faden“ bei der miasmatischen Arbeitsweise. Die Arzneien werden auf Grund von wenigen Symptomen, vielmehr auf Grund von der vorherrschenden Dynamik, ausgewählt. Im Vordergrund stehen die konsequente Beachtung der körpereigenen Heilversuche und die Logik, wie der Organismus sich selbst heilt.

Die dem Körper innewohnenden Heilkräfte bekommen wieder eine Richtung.

Am Nachmittag leitest du den Workshop „Rhytmische Atemübungen“.
Was bewirken Atem–, Drüsen– und Harmonieübungen für unseren Organismus?

Unser Körper ist ein Organismus, in dem alle Prozesse rhythmisch ablaufen wie z.B.: schlafen und wachen, einatmen und ausatmen, Augen öffnen und schließen. So haben auch die Organe, genau wie die Hormone, ihre Maximal- und Minimal-Energie-Zeiten. Wirklich alles verläuft rhythmisch, denn Leben ist Rhythmus. So sind wir Menschen auch eingebettet in die großen Rhythmen der Jahreszeiten, der Mondphasen und Wechsel von Tag und Nacht. Zu den naturgegebenen Rhythmen kommen all diese Rhythmen, die uns die Gesellschaft vorgibt, wie z.B. Arbeitszeiten mit den vorgeschriebenen Pausen oder Schulzeiten mit festgelegten Ferien, hinzu. Doch die natürlichen Rhythmen werden oft nur bedingt wahrgenommen oder sogar ignoriert. Um gesund zu werden und zu bleiben, ist es wichtig seinen eigenen naturgegebenen Rhythmus zu kennen und ihn zu leben. Und um diese wieder kennen zu lernen bzw. zu aktivieren, helfen uns Atem-, Drüsen- und Harmonieübungen.Der Atem – der Hauch des Lebens – spielt eine große Rolle für unseren Lebensrhythmus. Es kann sich für unser ganzes Wohlbefinden lohnen, dass wir wie selbstverständlich die tiefe Atmung praktizieren. Durch eine heilende Atmung können die Selbstheilungskräfte, die in allen rhythmischen Vorgängen des Körpers anwesend sind, den Menschen neu organisieren.

Du bist auch als Medialer Lebensberater und Heiler nach Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss am Sonntag mit dabei im WorkshopTeam „Sensitivität – Schulung der inneren Sinne“. Was bedeutet Sensitivität für dich persönlich?

Wer kennt es nicht, den sogenannten 6. Sinn zu haben oder an einen Menschen denken und dann ruft er wenige Augenblicke später an. Wir alle haben diese Fähigkeit des feinen Spürens, der Sensitivität in uns. In meiner Praxis profitiere ich sehr stark von der Schulung bei Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss. Jeder Patient stellt für mich ein einzigartiges Universum dar. Es ist geradezu eine Freude, selbst durch den Schleier von Symptomen, Kummer und oftmals Leid, das verborgene und noch nicht gelebte Potential des Menschen zu sehen. Auch wenn es sich verrückt anhört, seine innere Kraft, also sein Potenzial nicht zu leben, geradezu zu unterdrücken, raubt ganz schön Energie und kann „krank“ machen. Für mich ist es allerdings auch wichtig mit den „inneren Sinnen“ sensitiv für sich zu sein: Was tut mir gut? Wie geht es mir damit?

Und so spüre ich jetzt schon meine Freude auf unser Wiedersehen am 10. Und 11. März in Dellach/Gail – Kärnten.

Danke lieber Enrico – wir freuen uns auch schon auf ein Wiedersehen am 10. und 11. März in Dellach/Gail – Kärnten.

Der GesundheitsKongress „Sensitivität & Heilkunst 2012“ findet am 10. und 11. März 2012 im Gemeindezentrum Dellach/Gail statt.

Reservierungen und Infos unter: www.sensitivität.at

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