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Goldstein verschwunden

 

10.11.2015 – http://www.kleinezeitung.at/k/kaernten/oberkaernten/peak_oberkaernten/4862427/Gitschtal_Goldener-Stein-im-Gossering-Graben-gestohlen

YouTube: Gold-Attentat auf Buckelwal – https://www.youtube.com/watch?v=EZqdxZ6OUh8

YouTube: Tatort-Beschreibung: https://www.youtube.com/watch?v=z4BFO6Pm620

Zitat dieses Artikels:

Gitschtal

2700 Euro teurer Goldstein im Gössering Graben gestohlen

Einen goldenen Stein haben Diebe aus dem Gössering-Graben-Weg gestohlen. Zurück bleibt ein blutrotes Schlagloch. Künstler Johannes Angerbauer: „Steinreich werden die Diebe damit sicher nicht!“

Künstler Johannes Angerbauer: „Als ich nur noch dieses Loch vorfand, traf mich der Schlag! Ein echtes Schlagloch.“

Der Krimi um den „Gösseringer Buckelwal“ im Gitschtal geht weiter. Seit 2012 „schwamm“ der blattvergoldete Stein am beliebten Spazierweg. Doch jetzt ist er verschwunden.

Goldener Stein

Unbekannte haben den goldenen Wegstein entwendet. Künstler Johannes Angerbauer hat den Verlust des 2700 Euro teuren Kunstwerkes angezeigt: „Aber ich werte die Situation nicht, sondern schau, wohin sich das entwickelt.“ Schon im Vorjahr gab es eine Aufregung rund um den Stein. „Ich hatte ihn bereits zwei Mal mit 23-karätigem Blattgold eingehüllt“, so Angerbauer.

Blutender Buckelwal

Ein „Heinzelmännchen“ besprühte darauf hin, den Stein mit Goldfarbe. Damit wurde das Kunstwerk beschädigt und Angerbauer ließ den Buckelwal mit roter Farbe „bluten“. Nach zwei weiteren Blattvergoldungen wollte der Künstler im Oktober wieder eine Schicht Blattgold auftragen. „Doch ich fand nur ein Schlagloch. Im wahrsten Sinne traf mich das Loch wie ein Schlag“, so Angerbauer.

„Die Tatzeit kann ich auf eine Stunde begrenzen. Geocacher haben ihn am 13. September um 11 Uhr noch gesehen. Als sie den Weg um 12 zurückgegangen gegangen sind, war er weg“, sagt Angerbauer. Wieder blutet es am Weg, nun leuchtet das Loch tiefrot. „Aber das Gold wird zurückkehren“, sagt Angerbauer kryptisch. Und nennt das nun „die Wunde(r) von Gössering“.

Dieses Objekt ist damit wohl das ungewöhnlichste seiner Goldsitzstein-Reihe die Johannes Angerbauer im Gail-, Gitsch- und Drautal installiert hat. Noch heuer soll ein sechster Goldsitzstein am Weissensee folgen. „Der wird nicht so leicht zu entwenden sein. Er wiegt zwei Tonnen“, sagt der Künstler.

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