7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

(Nachbarbezirk) Spittal

Gudrun Kargl, Kleindrombra, Millstatt

Alfons Hannes Pirker, Fotografie

Werner Pirker, Bildhauer

Event-Agentur Kärnten-Kult

Jung & alternativ: http://www.sauzipfrocks.com/ – Döbriach, Millstättersee, 10. und 11. August 2012

Bürgerinitiative in Millstatt

(Quelle: Kärnten Kult-Website)

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KulturInitiative Millstatt, p/A Marktplatz 8, A-9872 Millstatt
Obfrau: Gisela Kerschbaumer
Obfrau Stv.: Kulturreferent, Vzbgm. Heribert Dertnig
Kontaktperson im Büro: Karina Mansbart-Povel
Tel. +43 (0)4766 2023-36
E-Mail: info1@millstatt.at

sagamundo – Haus des Erzählens

9873 Döbriach
Hauptplatz 8
Tel.: +43 4246 76666
Mail: info@sagamundo.at
www.sagamundo.at



Granatium Radenthein – dem Edelstein auf der Spur
Klammweg 10
9545 Radenthein
T: 0043 4246 29135
M: info@granatium.at
www.granatium.at

…wo edle Steine karfunkeln!
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Kulturstadt Gmünd, Betriebs- & VeranstaltungsGmbH
Dr. Erika SCHUSTER
Tel: +43 4732 2215 DW 24
e-mail: kultur.gmuend@aon.at

Kulturstadt Gmünd

Schloss Porcia

www.convention.kaernten.at.

Aktuelles im Schloss

Kultur im Schloss

Steinhaus Günther Domenig Privatstiftung

http://derstandard.at/1348285070550/Ein-Steinhaus-und-viele-Fragen

Ein Steinhaus und viele Fragen

4. Oktober 2012, 18:49

Internationale Architekten über Günther Domenigs Vermächtnis

Steindorf – Dreißig Jahre lang baute Günther Domenig an seinem Steinhaus, nach seinem Tod im Juni fiel es, seinem Willen entsprechend, dem Land Kärnten als Begünstigtem seiner Stiftung zu. Was damit geschehen soll, ist ungewiss.

Unter dem Titel Never again resistance? suchten internationale Stararchitekten bei einem Workshop im Steinhaus nach Antworten. „Ein extremes Haus, das nach extremer Nutzung schreit“, sagt der gebürtige Steirer Mark Mack, Architekturprofessor in Los Angeles. Er verweist auf Jazzkonzerte und Happenings, die Domenig im Steinhaus veranstaltete. Es eigne sich aber auch für Artists-in-Residence-Programme. Oder, wie Kurt W. Forster (Yale School of Architekture, New Haven) vorschlägt, für experimentelle Literatur-, Theater- und Filmfestivals:

„Das Steinhaus verändert unsere Sicht auf Architektur, führt uns zu einem völlig neuen Verständnis des Lebens. Es ist eine Wundertüte an Erfahrungen, eine Geisterbeschwörung, weil ständig Grenzen überschritten werden.“

Hernán Díaz-Alonso, der u. a. an der New Yorker Columbia University lehrt, würde es bewohnen. Das entspräche am ehesten Domenigs Intention. Er sah das Steinhaus primär als bewohnbare Skulptur, deren Nutzen zweitrangig ist.

Einig waren sich alle, dass es kein Museum werden dürfe. Stiftungsvorstand Peter Noever: „Das Steinhaus ist eine radikale Auseinandersetzung mit Architektur, wie sie nie in einem Museum stattfinden könnte.“ Öffentliche Nutzung ja – aber „es wird nie eine Cashcow werden und soll es auch nicht“.

Laut Stiftungsvorstand Wolfgang Rausch würde das Steinhaus jährlich etwa 70.000 bis 100.000 Euro benötigen. Vor allem aber einen „magister ludi“, eine Art Spielmeister, der es im Geiste Domenigs zu bespielen weiß. (stein, DER STANDARD, 5.10.2012)

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