GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

Mitteilungen für AutorInnen

Informationen von und für AutorInnen

Grenzenlos – Literaturtage in Lockenhaus im Juni 2016 – siehe https://gailtalnetz.wordpress.com/kulturleben/unsere-nachbarn/diverses-2/veranstaltungen-andere-regionen/

12 Apr 2011

Georg Holzer sucht TwitterantInnen aus Kärnten http://j.mp/gVgm7c Wer möchte, kann sich in eine Liste eintragen! Bitte weitersagen 😉

Gründung des Wulfenia Art Club International – Einladung zum ersten Treffen am 19.2.2013 im Lerchenhof (Hermagor) ab 14 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die IG Autorinnen Autoren unterstützt den beiliegenden Aufruf des internationalen und des österreichischen P.E.N. Zusendungen bitte bis Ende Februar 2013 an: info@penclub.at oder Österreichischer P.E.N.-Club, 1010 Wien, Bankgasse 8.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss
Time to Say: NO!

Im Oktober 2012 wurde in Pakistan die vierzehnjährige Bloggerin Malala Yousafzai auf der Heimfahrt von der Schule in einem Bus von Terroristen der Taliban lebensgefährlich verletzt. Sie hatte in einem Blog über die Lage in dem von den Taliban seit 2007 beherrschten Swat-Tal berichtet, in dem Mädchen systematisch von der Schulbildung ausgeschlossen werden.

Dazu können wir nicht schweigen.

Vielleicht werden Sie sich fragen: Was geht das den PEN-Club an? Abgesehen von der Tatsache, dass wir jegliches Gewaltverbrechen verurteilen, sehen wir diese feige Attacke auch als einen Angriff auf die Freiheit des Wortes an. Ohne Schreiben und Lesen gäbe es keine Buchliteratur, also auch keine „poets, essayists, novelists“, die der PEN in seinem Namen trägt. Es gäbe auch keine Freiheit des Wortes mehr, weil es nicht mehr aufgeschrieben und gelesen werden könnte.

Das Recht auf Bildung ist ein universelles Menschenrecht und ist daher auch Grundlage und Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Beides gilt unabhängig und uneingeschränkt vom jeweiligen natürlichen Geschlecht.

Wir müssen Stellung beziehen. Wir wollen all denen N E I N sagen, die das Recht auf Bildung in Frage stellen, teilweise einschränken oder gar abschaffen wollen.

Schreiben Sie uns Ihre Gedanken in Form von Kurzprosa oder Gedichten und schicken Sie uns diese in der Sprache, in der Sie sich literarisch ausdrücken. Und wenn Sie sich einer außereuropäischen Sprache bedienen wollen, dann verwenden Sie diese. Tragen Sie dazu bei, ein vielstimmiges, vielsprachiges N E I N auszusprechen. Am 8. März 2013, dem Weltfrauentag, werden wir über das Ergebnis unserer weltweiten Kampagne berichten.

Philo Ikonya, Board member of PEN International
Helmuth A. Niederle, Präsident PEN Austria

Die Autorinnen und Autoren stimmen ausdrücklich zu, dass die von ihnen eingesendeten Texte teilweise oder vollständig vom Österreichischen PEN-Club im Rahmen dieser Kampagne veröffentlicht werden dürfen!

Literaturkreis Kirchbach

nächste Veranstaltung am 24.1.2013 in Kirchbach im Gailtal, Kultursaal

Literaturkreis in Glödnitz (Gurktal, Bezirk St. Veit):

Kontakt:

Maria Mathilde Steiner
Meisenberg 8
9572 Deutsch-Griffen
Tel.: 0664 4012964
e-mail: kh.joglbauer@gmail.com

Haiku – japanische Verskunst:
Österreichische Haiku Gesellschaft
Verein zur Erforschung und Verbreitung der japanischen Dichtkunst und der gesamten asiatischen Kultur
www.oesterr-haikuges.at


Literaturnachmittag in Bad Tatzmannsdorf:
Dienstag, 3. Juli 2012, 16 Uhr
Bad Tatzmannsdorf
Thermen- und Vitalhotel Superior

Elisabeth-Allee 2, 7431 Bad Tatzmannsdorf

Diese Literatur-Veranstaltung findet jeden ersten Dienstag im Monat statt (ohne Gewähr!!).

Am 14. August 2012 – Lange Nacht der Wörter:
liebe freundInnen, kollegInnen, und alle anderen

am 14. august 2012 findet ab 19:00 uhr wieder die lange nacht der wörter statt. das organisatorische bleibt im wesentlichen beim bekannten system.

mit der teilnahme stimmen die autoren einer veröffentlichung ihrer texte im rahmen einer „nachlese“ im pdf-format zu und bestätigen die rechte für die texte zu besitzen. um die nachlese schneller zusammenstellen zu können, bitte ich um zusendung der texte in elektronischer form bis spätestens 13. august 2012. die zusendung der texte ist voraussetzung fürs lesen.

es ist möglich, bzw gehe ich eigentlich davon aus, dass es die letzte lange nacht werden wird. aber wer weiß es schon, vielleicht geht’s mir in einigen jahren gesundheitlich wieder um so vieles besser und sie kommt wieder…

ich wünsche euch einen heißen, erholsamen und kreativen sommer und freue mich auf zahlreiche post von euch. falls irgendetwas unklar sein sollte, bitte fragen.

alles liebe
jt
josef thomas petsovits

www.jtp.at
www.freiraumkarlshof.at

jtp@gmx.at

BITTE WEITERSAGEN ! ! !

Literaturwettbewerb:

http://www.schweitzerhaus.de/php/index.php?section=wettbewerb&PHPSESSID=573badda3c33187417af1caa61dc73d2


Kunstschaffende, Achtung:

Aktion KUNST HAT RECHT www.kunst-hat-recht.at

Buch-Forum, Community:

http://www.bookrix.de/index.html

Von:     Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren <gr@literaturhaus.at>
Betreff:     Kunst hat Recht. Initiative für das Recht auf geistiges Eigentum
Datum:     09. Jänner 2012 14:54:46 MEZ
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren!

Ende Jänner wird die Initiative „Kunst hat Recht“ der Öffentlichkeit vorgestellt. „Kunst hat Recht“ ist eine Aktion österreichischer Kunstschaffender zur Stärkung der Urheber- und Nutzungsrechte der Künstler/innen. Diese Initiative wird von der IG Autorinnen Autoren, der Literar-Mechana und den übrigen österreichischen Verwertungsgesellschaften unterstützt. Um den Anliegen der österreichischen Kunstschaffenden Nachdruck zu verleihen, wurde die nachstehende Deklaration verfaßt, die möglichst viele Unterzeichner/innen finden soll. Unterzeichnet werden kann die Deklaration sowohl von Einzelpersonen als auch von Einrichtungen.

Zur Unterzeichnung der Deklaration genügt ein Antwortmail an gr@literaturhaus.at mit folgenden Angaben:

– Titel/Akademischer Grad
– Vorname, Familienname bzw. Name der Einrichtung
– Beruf/Funktionsbezeichnung/Tätigkeitsgebiet
– Wohn-/Arbeitsort
– Datum

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss

Kunst hat Recht. Initiative für das Recht auf geistiges Eigentum
Deklaration

Das Internet fördert den Austausch von Kunst und Kultur. Wir Kunstschaffenden begrüßen diese Entwicklung. Sie entspricht unserer Vorstellung einer lebendigen Gesellschaft. Gleichzeitig haben wir das Recht, über die Verwendung unserer Werke selbst zu bestimmen. Dieses Selbstbestimmungsrecht ist unsere Lebensgrundlage. Nur wenn es respektiert wird, ist es möglich, von schöpferischer Arbeit zu leben.

Es hat sich die Meinung verbreitet, daß die Durchsetzung unseres Rechts „falsch“ wäre. Teile der Internet-Industrie leben gut von der „Gratiskultur“, die ein Mißbrauch unserer Werke ist. Die massenhafte Enteignung der Kunstschaffenden hat nichts mit Informationsfreiheit zu tun. Wir Kunstschaffenden können das nicht länger hinnehmen.

Die Lebensgrundlage der Kunstschaffenden ist bedroht!

Der Trend zur „Gratiskultur“ führt dazu, dass immer weniger Kunstschaffende in Österreich von ihrer Arbeit leben können. Dadurch gibt es weniger künstlerische Arbeit und einen Verlust an kultureller Vielfalt. Das bewirkt auch die Vernichtung zahlreicher Arbeitsplätze: Vielen Menschen, die in Österreich für Musik, Film, Text und Bild arbeiten, bleibt nichts mehr zum Leben. Kreativität – die unser Land lebenswerter macht – braucht eine wirtschaftliche Grundlage.

Der mit der Verletzung unseres Rechts verbundene Schaden für das Kulturland Österreich ist groß. Ohne Absicherung seiner Kunstschaffenden wird Österreich international an Bedeutung verlieren, mit negativen Folgen für die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Das ist nur mit gesetzlichen Regeln zu lösen!

Das elementare Recht der Kunstschaffenden auf Bezahlung ihrer Leistung muß selbstverständlich sein. Dazu braucht es ein entschlossenes Auftreten der österreichischen Politik: Nur wenn die Anerkennung des geistigen Eigentums vom Gesetzgeber garantiert wird, wird sich das Kulturland Österreich positiv entwickeln. Wir brauchen grundsätzliche und nachhaltige gesetzliche Regelungen, die den aktuellen Technologien entsprechen. Dafür gibt es Lösungen, sie müssen nur umgesetzt werden.

Es gibt kein Recht auf Enteignung!

Wir Kunstschaffenden fordern ein Umdenken der Konsumentinnen und Konsumenten: Jeder Arbeitnehmerin, jedem Handwerker, jeder Unternehmerin wird das Recht zugesprochen, für die geleistete Arbeit entlohnt zu werden – nur uns Kunstschaffenden nicht? Wem ein künstlerisches Werk nichts wert ist, der braucht es nicht zu „konsumieren“. Wer es nutzen, erleben oder besitzen will, der muß dafür bezahlen. Kunst hat Recht.

Unterstützt von:

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Ab sofort wird der folgende Aufruf bzw. die folgende Unterschriftenliste zur Unterstützung verbreitet. Unterstützungen durch Einzelpersonen und Organisationen (Vereine, Veranstalter, Verlage etc.) bitte per Retourmail mit Bekanntgabe des Namens, der Tätigkeit und eines Absenderortes an die Adresse gr@literaturhaus.at senden.

Aufruf, Unterschriftenliste:
Wir protestieren gegen die bücherfeindlichen österreichischen Posttarife

Nicht zum ersten Mal erweist sich die Tarifpolitik der österreichischen Post als Verhinderungsmaßnahme für den Bücherversand. Die mit der Umstellung von einem Tarif nach Gewicht auf einen Tarif nach Gewicht und Format verbundene letzte Gebührenerhöhung im Mai dieses Jahres überbietet aber noch alles bisher Dagewesene. Wer zu den neuen Posttarifen Bücher innerhalb Österreichs verschickt, zahlt üblicherweise für das Porto mehr als doppelt so viel wie in Deutschland, und wer Bücher von Österreich aus nach Deutschland oder in die Schweiz schicken will, reist am besten gleich selbst über die Landesgrenze und gibt sie dort auf – eine Praxis, die aus Kostengründen inzwischen häufig üblich ist, denn nicht selten übertrifft beim Auslandsversand der Versandtarif den Preis für das Buch.

Leidtragende dieser Tarifpolitik sind nicht nur Verlage, betroffen sind alle, die ein Buch auf dem Postweg verschicken oder als Empfänger die Portokosten tragen sollen bzw. müssen. Überdies haben die neuen Posttarife dazu geführt, daß es ohne Beratung auf der Post kaum noch möglich ist, die richtige Versandart bzw. die korrekte Frankierung zu eruieren.

Ein von der IG Autorinnen Autoren Ende Mai dieses Jahres an die zuständige Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Doris Bures, gerichtetes Schreiben mit der Bitte um eine Korrektur dieser gegen Bücher und somit gegen das Lesen gerichteten Posttarife blieb bis heute unbeantwortet. Eine Änderung der Tarife für den Buchversand ist dort offenbar weder ein Thema noch ein Anliegen.

Die Unterzeichneten fordern die umgehende Einführung eines verbilligten Versandtarifs für Bücher wie in Deutschland und ein klares Bekenntnis zur Bedeutung des Lesen und des Buchs, das zu 99,5 Prozent noch immer in gedruckter und nicht in digitaler Form kursiert.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss
IG Autorinnen Autoren
Wien, 8.11.2011

Die komplette Liste wird der für Verkehr, Innovation und Technologie zuständigen Ministerin Doris Bures sowie dem Österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann und dem Österreichischen Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger überreicht.

Erstunterzeichnet aus dem Vorstand der IG Autorinnen Autoren von:

Butterweck Hellmut, Autor, Wien
Chobot Manfred, Autor, Wien – Illmitz/Bgld.
Huez Robert, Geschäftsführer der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur/Literaturhaus, Wien
Jensen Nils, Autor, Redakteur, Magazin Buchkultur, Wien
Käfer Wolf Hahnrei, Autor, Wien
König Johanna, Autorin, Vorsitzende IG Autorinnen Autoren Kärnten, Klagenfurt/Ktn.
Kövary Andreas, Autor, Wien
Kronabitter Erika, Autorin, Vorstandsmitglied Literatur Vorarlberg, Feldkirch/Vbg.
Mitgutsch Anna, Autorin, Linz
Richter Werner, literarischer Übersetzer, Präsident der Übersetzergemeinschaft/Literaturhaus, Wien
Ruiss Gerhard, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren/Literaturhaus, Wien
Treudl Sylvia, Autorin, Wien, Leiterin des ULNÖ – Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich in Krems/NÖ.
Welsh Renate, Autorin, Präsidentin der IG Autorinnen Autoren, Wien
Wiplinger Peter Paul, Autor, Wien
Zier O.P., Autor, St. Johann im Pongau/Sbg.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten gerne auf die folgenden Programmpunkte der Jubiläumswoche des Literaturhauses Wien besonders aufmerksam machen, die zur Information und kostenlosen Beratung von Autorinnen und Autoren mit den Verantwortlichen und Zuständigen der jeweiligen Einrichtungen dienen:

Di, 27.09.2011, 15.00 Uhr: Literaturhaus sozialrechtlich
Einführung & Beratung für Autor/inn/en in Sozialrechtsfragen
Überhaupt versichert? Richtig versichert? Unselbständig versichert? Selbständig versichert?
mit Clemens Feigel und Gerhard Ruiss

Di, 27.09.2011, 16.00 Uhr: Literaturhaus steuerrechtlich
Einführung & Beratung für Autor/inn/en in Steuerfragen
Umgang mit Steuerbehörden und Einkommen aus der Literatur
mit Clemens Feigel und Gerhard Ruiss

Di, 27.09.2011, 17.00 Uhr: Literaturhaus urheber- und vertragsrechtlich
Einführung & Beratung für Autor/inn/en in Urheberrechts-, Vertragsrechts- und Verlagsvertragsfragen
Rechtsstellung von Autor/inn/en in Vertragsbeziehungen
mit Reingard Hechtl und Gerhard Ruiss

Di, 27.09.2011, 19.00 Uhr: Literaturhaus Diskussion
„Ich zahle für mein Buch?“ Verlagsvertrag, Verlag, Eigenverlag, Selbstzahlerverlag
mit Sandra Csillag (Literar Mechana), Benedikt Föger (Verlegerverband/Hauptverband des Österreichischen Buchhandels), Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren)
Klarstellungen zum Umgang mit Verlagen und bei Vertragsabschlüssen
eine Gemeinschaftsveranstaltung von IG Autorinnen Autoren, Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Österreichischer Schriftstellerverband und Österreichischer P.E.N.-Club

Mi, 28.09.2011, 15.00 Uhr: Literaturhaus sozial unterstützt
Einführung & Beratung für Autor/inn/en
mit Franz-Leo Popp, Sozialfonds für Schriftsteller/innen und literarische Übersetzer/innen
Was leistet der Sozialfonds für Schriftsteller/innen und literarische Übersetzer/innen? Wen kann er wobei unterstützen? Wem hilft er?

Mi, 28.09.2011, 17.00 Uhr: Literaturhaus mindestgesichert
Einführung & Beratung für Autor/inn/en
mit Elisabeth Paschinger, Leiterin der Servicestelle der MA 40 – Sozialamt der Stadt Wien
Welche Hilfen bietet die Mindestsicherung der Stadt Wien bei schriftstellerischer Tätigkeit?

Do, 29.09.2011, 17.00 Uhr: Literaturhaus künstlerpensionsversichert
Einführung & Beratung für Autor/inn/en
mit Bettina Wachermayr, Referentin des Künstler-Sozialversicherungsfonds und Othmar Stoss, Geschäftsführung
Wann bekomme ich einen Künstlerpensionsversicherungszuschuß des Künstler-Sozialversicherungsfonds?

Alle Veranstaltungen finden im Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien, statt.
Das gesamte Programm der Literaturhaus-Jubiläumswoche liegt bei.
Weitere Informationen auf http://www.literaturhaus.at

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss

Jubilaeumswoche_2011 PDF

25 05 2011

exil-DramatikerInnenpreis 2011

Seit 2007 unterstützen die WIENER WORTSTAETTEN die exil-Literaturpreise mit einem Preis in der Kategorie „Drama“ in der Höhe von € 2.000,-. Mit dieser Initiative werden AutorInnen mit migrantischem Hintergrund eingeladen, abendfüllende, noch nicht uraufgeführte Theaterstücke in deutscher Sprache einzureichen, welche sich im weitesten Sinne mit dem „Leben zwischen den Kulturen“ auseinander setzen. Die Stücke sind zusammen mit einer Biographie in vierfacher Ausfertigung zu senden an: Verein exil, Stiftgasse 8, 1070 Wien, Kennwort: „exil-Literaturpreise (DRAMA)“

Einsendeschluss: 30. Juni 2011

Weitere Informationen unter: http://www.zentrumexil.at

Bisherige PreisträgerInnen: Semir Plivac, Ana Bilic, Marianna Salzmann und Olga Grjasnowa.

Die WIENER WORTSTAETTEN fördern mit ihrer interkulturellen Schreibwerkstätte die Vernetzung und die Professionalisierung von TheaterautorInnen.

Preis für AutorInnen mit Deutsch als Erstsprache: € 1.000,-
Preis für Texte von Teams und Schulklassen: € 1.000,-
Preis für Texte jugendlicher AutorInnen (bis zum vollendeten 20. Lebensjahr): € 1.000,-
Preis für Theatertexte (Drama): € 2.000,- (gefördert von den WIENER WORTSTAETTEN)

WIENER WORTSTAETTEN
Iris Blumauer, T: 43 / 650 / 505 7706
Marie-Therese Rudolph, T: 43 / 699 / 184 77770
presse@wortstaetten.at
http://www.wortstaetten.at

20 12 2010 gs

Unterschriften – Wer das Urheberrecht hat doc

Wer das Urheberrecht hat – Grundsatzerklärung

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die IG Autorinnen Autoren, die Literar-Mechana und der Verlegerverband haben vor, das Jahr 2011 zum Jahr der Urheberrechte zu machen. Um den Anliegen der Urheber/innen Nachdruck zu verleihen, wurde die nachstehende gemeinsame Erklärung verfaßt, die möglichst viele Unterstützer/innen finden soll. Wir ersuchen somit herzlich um die Unterzeichnung der Erklärung. Ziel der Erklärung ist die Stärkung der Rolle der Urheber/innen, zugleich sollen Ansprüche auf die frei zugängliche, kostenlose Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke zurückgewiesen und urheberrechtliche Verbesserungen eingefordert werden. Unterstützungserklärungen sind sowohl von Einzelpersonen als auch von Einrichtungen und in diesen Einrichtungen Beschäftigten willkommen.

Rücksendungen bitte an Gerhard Ruiss, E-Mail: gr@literaturhaus.at, Fax: 01/526 20 44-55 bzw. IG Autorinnen Autoren, 1070 Wien, Seidengasse 13, mit folgenden Angaben:

– Titel/Akademischer Grad
– Vorname, Familienname bzw. Name der Einrichtung
– Beruf/Funktionsbezeichnung/Tätigkeitsgebiet
– Wohn-/Arbeitsort
– Datum

Mit herzlichen Grüßen

Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren
Sandra Csillag, Literar-Mechana
Benedikt Föger, Verlegerverband
Wien, 21.12.2010

Wer das Urheberrecht hat

Grundsatzerklärung

„Urheber eines Werkes ist, wer es geschaffen hat.“ Sowohl diese Feststellung als auch die Regelung aller Rechte, die sich aus dieser Feststellung ergeben, sind im Urheberrecht enthalten. Das Urheberrecht umfaßt künstlerische Werke, wissenschaftliche Literatur, journalistische Beiträge und Leistungen der Kreativwirtschaft. Es bezieht sich auf Inhalte und Objekte, Unikate, Originale und von Originalen vervielfältigte Stücke. Es gilt für schöpferische Werke mit und ohne künstlerischem Gehalt.

Das Urheberrecht besagt, wer Verfasser oder Hersteller eines solchen Werkes ist. Es regelt die Rechtsbeziehungen von Künstlern und anderen Urhebern mit den Einrichtungen zur Verwertung von Kunst. Es legt fest, zu welchen Bedingungen künstlerische und andere schöpferische Arbeit genutzt und verwertet werden darf. Es schützt Künstler und andere Urheber vor der mißbräuchlichen Verwendung ihrer Werke. Es verhindert die Aneignung von Werken durch andere als ihre Verfasser oder Hersteller.

Das Urheberrecht ist das Rechtsfundament für die vertraglichen Beziehungen von Künstlern und anderen Urhebern schöpferischer Werke mit Agenturen, Bühnen, Verlagen, Produzenten und sonstigen Personen und Einrichtungen zur Verwertung von Kunst. Es ist der Garant für rechtliche Transparenz in den Beziehungen der an der Verwertung von künstlerischen und anderen urheberrechtlich geschützten Werken Beteiligten.

Das Urheberrecht ist die Voraussetzung für stabile Produktions- und Vertriebsverhältnisse und für funktionierende Infrastrukturen auf allen Sektoren der Herstellung und des Vertriebs von künstlerischen und anderen urheberrechtlich geschützten Produkten. Es ist die Lebens- und Existenzgrundlage für Zehntausende Künstler und Medienmitarbeiter sowie für Tausende Betriebe. Das Urheberrecht sichert den verantwortlichen, auf Qualität bedachten Umgang mit künstlerischen Produkten von den an der Entwicklung, Erarbeitung, Herstellung und Verbreitung von künstlerischen und anderen urheberrechtlich geschützten Produkten Mitwirkenden.

Das Urheberrecht ist die rechtliche Voraussetzung und der rechtliche Rahmen zum Gebrauch des unschätzbaren Beitrags, den Kunst und Kultur bei der Erfüllung des Wissens- und Informationsbedarfs in der Gesellschaft leisten.

Dennoch taucht immer öfter die Frage nach der Notwendigkeit des Urheberrechts in seiner bisherigen Form auf: Künstlerische und andere schöpferische Werke, Leistungen und Produkte sollen frei und kostenlos zugänglich gemacht werden. Solche Ansprüche werden sowohl von Nutzer- und Konsumentenseite als auch von seiten der gesetzlichen Arbeitnehmer- und Unternehmervertretungen und sogar innerhalb der Gewerkschaft der Privatangestellten, von der die Journalisten vertreten werden, gestellt. Selbst politische Parteien und Einrichtungen, die den Anliegen der Künstler und anderer Verfasser schöpferischer Werke Interesse und Sympathie entgegenbringen, neigen dazu, den schrankenlosen und grenzenlosen kostenlosen Verkehr von urheberrechtlich geschützten Werken für vorrangig zu halten und die Beibehaltung und den Ausbau der vom frühen 20. Jahrhundert an in Österreich erarbeiteten Urheberrechtsregelungen für nachrangig und nachteilig zur Herstellung und Verbreitung von Kunst sowie anderen schöpferischen Werken und für unmaßgeblich in den Auswirkungen auf die Einkommen von Künstlern und anderen Verfassern schöpferischer Werke.

Urheberrechtsangelegenheiten und -anliegen werden als Angelegenheiten und Anliegen der Netzpolitik thematisiert, bei Diskussionen darüber sind Vertreter aus dem Bereich des Urheberrechts höchstens noch als Zaungäste willkommen. Zugleich wird durch Versäumnispolitik die schleichende Abschaffung des Urheberrechts betrieben.

Die Unterzeichner/innen verweisen auf die fatalen Ergebnisse dieser verfehlten Politik. Sie zerstört die Existenz Zehntausender Künstler und anderen Urheber schöpferischer Werke und führt direkt in den Ruin Tausender Betriebe. Sie bewirkt in einem weit darüber hinausgehenden Ausmaß die Vernichtung der Arbeitsmöglichkeiten von höchstqualifizierten Arbeitskräften, die im Umfeld der künstlerischen und anderen schöpferischen Produktion tätig sind.

Die Unterzeichner/innen appellieren an den Gesetzgeber und an die gesetzlichen und repräsentativen Einrichtungen der Republik Österreich, verantwortlich und mit einem auf das Ganze gerichteten Blick im Sinne der Künstler und anderer Verfasser schöpferischer Werke und ihrer Urheberrechte zu handeln, statt sich zu Fürsprechern der Durchsetzungsstrategien von Interessen weltweit agierender Unternehmen in der digitalen Datensammlungs- und Datenverwertungswirtschaft zu machen.

Die Unterzeichner/innen fordern den umgehenden Ausbau des bestehenden Urheberrechts zugunsten der Künstler und anderer Verfasser schöpferischer Werke und der Produzenten von künstlerischen und anderen schöpferischen Werken, statt das Urheberrecht Einrichtungen zu überlassen, die an Kunst und Kultur nicht weiter interessiert sind, sondern nur an den Möglichkeiten, aus Nachnutzungen bereits bestehender Werke für sich Gewinn zu schlagen.

Die Unterzeichner/innen fordern die Bezahlung von Leistungen anstelle der Gratismedien- und Werbeflächenkultur mit ihren Umwegfinanzierungen über Werbungen und Gebühren und der für die Konsumenten kostenlosen, für die Künstler und anderen Urheber honorarfreien und ihren Produzenten gegenüber unabgegoltenen Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken und Leistungen.

Die Unterzeichner/innen fordern Nachjustierungen, die der geänderten Verwertungssituation entsprechen, anstatt künstlerische und andere schöpferische Werke der Ausplünderung zu überlassen und für jede nur denkbare Entwertung freizugeben.

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