7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

Editoriales & ARCHIV

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Editoriales:

Februar 2017 – Sieben Jahre GAILTALNETZ – wir feiern still. Wir haben bisher durchgehalten und bleiben dran!

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A R C H I V – Editoriales

2011

Ostern naht…

und es wäre so schön, ein paar Frühlingsgedichte, -fotos oder -lieder mit Bezug auf unsere Region ins Gailtalnetz aufnehmen zu können…

2.4.2011 (gs) – Bald jährt sich der Beginn…

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr boten sich förmlich dazu an, ein wenig aufzuräumen – und da fanden sich eine ganze Reihe von fehlerhaften Links und unlogischen Zuordnungen. Nun dürfte dieses Wirrwarr hoffentlich beseitigt sein und die Struktur „stehen“… Fast ein Jahr hat’s bis dahin gebraucht.

Künftig wird’s also leichter, können wir uns in erster Linie um weitere Inhalte bemühen und nebenbei ein bisserl verbessern und verschönern.

Ein Wort zur Statistik: Bisher exakt 7,334 Zugriffe – ein schöner Achtungserfolg für eine so einfache Seite…

27 12 2010 (gs)

Alles verstehen, alles verzeihen

Zur Weihnachtszeit wird auch Rückblick genommen.

Wir freuen uns, was in wenigen Monaten gelang, auch wenn es immer noch Stückwerk ist und noch weite Teile der Region noch nie etwas vom Gailtalnetz-Portal erfahren haben.

Alles braucht so seine Zeit. Statt darüber zu hadern, dass das Echo sehr gering ist, werden wir mutig in die Zukunft blicken und den Glauben an das Gute, Hilfreiche und Edle im Menschen niemals verlieren. In derart verwirrten und orientierungslosen Zeiten gilt es, mit innerer Stärke, klarem Geist und Liebe im Herzen Oberhand zu bewahren und für diejenigen da zu sein, die Information suchen und bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen, große und kleine Netzwerke der Freundschaft und Zusammenarbeit zu bilden.

In dieser schwierigen Phase sehnen wir uns nach Werten, die verschüttet sind – wir müssen sie LEBEN! Dies bedeutet, auch etwas zu Werken wie diesem Informationsnetz beizutragen. Für meinen Teil habe ich 2010 mehr als genug getan und wünsche mir vom Christkind sehnlich Unterstützung. So kann es doch nicht weitergehen, dass ein Einzelner alles tut und als Selbstbedienungsladen für alle da ist, ohne Budget, in seiner Freizeit. Da muss es doch auch andere geben, die ein Scherflein dazu beitragen….

Ich lebe im Burgenland und habe all dies ohne einen Cent Budget aufgebaut. Aufgrund dieser Distanz ist es mir leider nicht möglich, in alle Dörfer, in alle Gebiete zu kommen. Das Lesachtal ist für mich kulturell völlig unbekannt – doch auch dort gibt es sicher eine ganze Schar kreativ tätiger Menschen und junge Talente. Auch fehlen „Verbindungsleute“, die mir per E-ail die kulturellen Geheimnisse ihrer Umfelds näherbringen. Auf elektronischem Weg ist vieles möglich, Erstaunliches… wie beispielsweise die Gründung eines Museums – ein Schritt, den ich vor einigen Wochen wagte.

Leider hinkt auch einiges hinterher, verfüge ich doch über weiteres Material, aus dem ich Daten zusammentragen kann – asu Büchern, Online-Medien, Gemeindenachrichten,… Schade finde ich es, dass diese Seite von KünstlerInnen überhaupt nicht gefütter wird… leider kommen mir keine Kulturtermine von Künstlern zu. Wäre ich nicht in sozialen Netzwerken, würde ich wohl kam etwas erfahren. Müssen dies alles „Holschulden“ sein? Ich finde das, in Anbetracht dessen, was ich entgegenbringe, einfach unangemessen, und stelle künftig meine Bemühungen, Kunstschaffenden (aller Genres) für kostenlose Eintragungen nachzulaufen, definitiv ein. Künftig trage nur noch ein, was mir der Zufall zubringt.

Da offenbar nirgendwo Geld vorhanden ist, bleibt eben nur dieses Mittel – Zusammenhelfen. Wir werden staunen, wie groß und interessant unser kulturelles Potenzial in unserer Region ist – sobald es sichtbar gemacht ist.

Sollte es eine Einrichtung geben, die bereit ist, eine solche integrierende Aufgabe zu unterstützen, möge sie sich bei mir melden. Es würde mich schon sehr freuen.

In diesem Sinne, alles Gute zum Jahreswechsel und frohe Festtage,

Gia

Auch im Namen der Fotoclub Kunstwerkstatt Hermagor alles, alles Gute!

Immer was von dem, von der…

Liebe BesucherInnen, das liegt schlicht und einfach daran, dass die Bild- und Textbeiträge genommen werden, die wir erhalten! (gs, dez 2010)

Mit Liebe zubereitet…

Webprofis erschauern angesichts dieser unprofessionellen Website – nur, ohne Budget ist alles so, wie es ist. Kontinuierlich wird Content gesammelt, auf den Inhalt sollte es ja eigentlich ankommen. Doch heute sollte alles schlank, klar, gestylt und userfreundlich sein. Bleibt nur zu hoffen, dass sich eines Tages ein Genius ehrenamtlich erbarmt. Der Inhalt, in Kleinarbeit zusammengetragen, kann mit wenigen Mausklicks auf ein ansprechender gestaltetes Format übersiedelt werden. Bis dahin, liebe AnwenderInnen, bleibt es halt bei dieser simplen, aber mit Herzblut fürs Kulturleben in unserer Region gestalteten Website! (gs, 15.8.2010)

Die Datenbank lebt

Es ist ein gutes Gefühl, Feedback zu bekommen. Erste Anerkennung für die Eichhörnchen-Arbeit, konstruktive Hinweise, Zusendung von Unterlagen. Es ist schön festzustellen, dass dieses Aschenputtel, diese absolut mittellose Seite regelmäßig Zugriffe verzeichnet, auch wenn zur Zeit erst mit einer Gemeinde der Region verlinkt wurde, mit der Stadtgemeinde Hermagor, während die anderen Regionen noch gar nicht in Kenntnis dieser Seiten sind. Allen Unkenrufen zum Trotz wird die Seite schon recht flott zum Nachschlagen und Stöbern genutzt, und so soll es auch sein. Bisher wurden rund 3.500 Aufrufe verzeichnet, Spitzenwert 119 Aufrufe an einem Tag, im Juli ein Wert von 1.111 Aufrufen, und das auf eine nüchterne, durch und durch unprofessionelle Datenbank… (gs, 11.8.2010)

Es lebe die Vielfalt!

Von Profis und Dilettanten, die sich in ein- und derselben Datenbank tummeln, von Ängsten, Neidern, Schweigern, mangelndem Feedback und was man sonst so an Erfahrungen macht…. (gs)

Keine Sorge, es kommt kein Lamento. Wozu auch, dadurch wird auch nichts besser! Barrieren kümmern mich nicht mehr. Professionellen Künstlern werde es ein Graus sein, neben dilettierenden Hausfrauen zu stehen, Ästheten befänden sich neben Provokateuren, wurde eingewendet. Ist doch gut so… Nicht jeder Künstler möchte als Profi gelten, nicht jede dilettierende Hausfrau möchte als Hobbykünstlerin apostrophiert werden. Dieser Datenbank ist es einerlei. Hier grasen Lämmer friedlich neben Wölfen, reihen sich tiefe Seelen aufgrund des unparteiischen Alphabets an ferkelhafte Nachbarn, Möchtegerne an Titanen. Quicklebendige befinden sich Tür an Tür mit den von uns Gegangenen. Ars longa, vita brevis, so lernten wir es schon beim Lateiner.

Neid und Missgunst mögen wie alle anderen Schatten in Bedeutungslosigkeit versinken, negative Energien zu verströmen, ist schon lange nicht mehr zeitgemäss, mega-out. Ich glaube an ein Erwachen zu einem neuen Selbst-Bewusstsein – gar nicht so sehr aufgrund der Umtriebe der Eso-Missionare, die nun schon ganz im Mainstream durch die Lande schweifen… Die erfolgreichen Coaching- und Selfempowerment-Strategien, die im modernen Management und zur Persönlichkeitsbildung gang und gäbe sind, bestätigen die Vorteile des Netzwerkens. Mag in der Vergangenheit eine Schutzfunktion gehabt haben, sich in unsren schluchtigen Tälern zu vergraben und zu warten, bis man gefunden wird, mag auch heute noch einige Menschen glücklich machen. Aber um wie viel reicher und spannender kann Kulturleben durch regen Informationsaustausch sein? Ich möchte es nicht mehr missen.

Herzlich wenig halte ich persönlich auch vom Licht-unter-den-Scheffel-stellen – wem nützt es? Und gänzlich zuwider und unverständlich ist mir jegliche Duckmäuser-Mentalität. Ein bisserl unheimlich und rätselvoll ist das Schweigen der Masse, wohl aus unterschiedlichsten Motiven zusammengesetzt. Täglich zwischen zehn und 100 Mausklicks… aber keine aktiven Meldungen, kein Feedback, das ist ziemlich gruselig. Aber dann fällt mir ein, wie viel ich anklicke, ohne eine Äußerung zu hinterlassen. Zeitgeist halt einfach. Initiative ist eine seltene Blume, wie unsere Kärntner Wulfenia. Sei’s drum. Da alles, was hier geschieht, Hobby ist, reinster Dilettantismus… und es tendenziell danach aussieht, dass das Zusammentragen von kulturellen Fakten ein unendliches Puzzlespiel mit mühsamer Detektivsarbeit bleibt, wird sich alles langsam entwickeln, manchmal wird es Pausen geben…

Lustigerweise lebe ich in einem anderen Bundesland. In einer Region, die NICHT über eine solche Datenbank verfügt, wo’s aber auch ganz nützlich und praktisch wäre, weil auch hierzulande trotz Google und Facebook nicht voneinander wissen – Kulturinitiativen, Talente, Vereine….  Vielleicht kommt einmal ein Kärntner auf die Idee, eine solche Datenbank fürs Südburgenland aufzubauen, das wäre ein nette Gegenleistung…

Das ist natürlich nicht ernst zu nehmen, das denk‘ ich mir nur so zusammen, mit einem Lächeln bei einem Gläschen Südtiroler Wein. Obwohl – so abwegig wär’s ja gar nicht.

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