7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

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Alpen ohne Grenzen

Im Folgenden ein Text von 3SAT

Alpen ohne Grenzen

Schutzzonen im Alpen-Adria-Raum
Die Alpen: eine einmalig schöne und zum Teil gewaltige Naturlandschaft mitten in Europa, sind jedoch vielfach bedroht und gefährdet: durch Transitrouten, Kraftwerke und Massentourismus, durch Zersiedelung und Abwanderung.
Die Zukunft der Alpen hängt davon ab, ob es gelingt, diese Probleme gemeinsam zu lösen, und zwar nicht jedes Land für sich, sondern im Verbund aller EU-Länder, die Anteile an den Alpen haben. Zu diesem Zweck werden bilaterale Bemühungen und Projekte unterstützt und gefördert. Eines davon ist ERA, es steht für „Eco Regio Alpe Adria“ und verknüpft den Nationalpark Nockberge, den Triglav-Nationalpark und den Naturpark der Julischen Voralpen miteinander.
Damit gehen drei große geschützte Regionen im Alpen-Adria-Raum gemeinsame Wege. Den Verantwortlichen geht es um sanfte touristische Nutzung, Austausch von Informationen und Produkten sowie gemeinsame Veranstaltungen, die helfen sollen, Barrieren abzubauen, Kontakte zu fördern und die Eigenart der Regionen zu erhalten.
Jeder Nationalpark hat seinen eigenen Reiz

Die drei Regionen bewerben gegenseitig ihre touristischen Attraktionen, jedes Jahr werden internationale Schülertreffen organisiert um jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, die Eigenheiten dieser drei Parks, geführt von geschulten Rangern zu erforschen. Dabei soll auch Anreiz geschaffen werden, die jeweils anderen Sprachen zu erlernen.

Der slowenische Nationalpark rund um den Triglav ist der größte der drei Partner, er kann auch auf die längste Erfahrung zurückblicken und so den Österreichern und Italienern bei ihrer Arbeit wertvolle Hilfe leisten. Der Naturpark der Julischen Voralpen in Italien umschließt das reizvolle Resiatal. Das Tal in dem die Scherenschleifer zuhause sind, ist zugleich eine exotische Sprachinsel. Resianisch, ein slowenischer Dialekt mit italienischen Elementen, ist jedoch vom Aussterben bedroht.

Der Nationalpark Nockberge ist eine Bergregion mit ganz ungewöhnlichen Gebirgsformen, keine Gipfel, sondern so wie der Name verrät, runde, weiche Kuppen, die an die Nocken oder Nockerln aus der österreichischen Küche erinnern. Ohne schroffe Kanten und Abgründe – ein Paradies für alle die es lieben über weichen Almboden zu wandern.
Sanfte touristische Nutzung ist hier wie dort die einzige Chance der drohenden Abwanderung entgegenzuwirken und die Region in ihrer Eigenständigkeit zu bewahren.

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