7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

Historischer Bergbau

Symbolisch gibt Künstler Johannes Angerbauer-Goldhoff mit seinen Land Art-Projekten der Natur wieder „Gold zurück“… https://gailtalnetz.wordpress.com/kunst-musik/bildende-kunst/kuenstlerportraits/johannes-angerbauer/

Bergbau in Kärnten – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau_in_K%C3%A4rnten

Der Weiler Goldberg im Oberen Gailtal – bw. das Filialkirchlein: http://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarrdetail/C3127/filalkirche_goldberg

Bergbau – Fundstellen – http://www.indra-g.at/bilder/abc-fundstellen-bild.htm

http://wieserberg.dellach.at/2003/kassl.htm

Wir zitieren den im Original illustrierten Bericht:

Lichtbildervortrag
Das Bergbauerbe des Oberen Gailtales
eine Chance für die Zukunft

am 5. Juni 2003 um 20.00 Uhr im Kultursaal der Gemeinde Dellach im Gailtal
Die Geschichte Oberkärntens ist mit dem Bergbau untrennbar verbunden. Während in den Hohen Tauern vor allem nach Gold geschürft wurde, baute man in den Gailtaler Alpen schon zu urgeschichtlichen Zeiten Blei und Galmei ab, wie dies auch die Funde auf der Gurina beweisen. In späteren Zeiten wurde neben Kupfer besonders Eisenerz gefördert und verhüttet.
So waren um 1710 allein in Dellach an die 300 Arbeiter mit der Eisenproduktion beschäftigt.Bericht:
Eine Chance für die Zukunft? Am 05. Juni referierte DI Karl Herbert Kassl in Dellach im Gailtal über das Bergbauerbe des Oberen Gailtales. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, wie vielfältig der Bergbau im Gailtal, aber auch in ganz Oberkärnten, betrieben wurde und wie wenig davon heute zu sehen ist. Bis ins 20. Jahrhundert war der Bergbau Lebensgrundlage ganzer Dörfer. Durch die industrielle Revolution und die Entdeckung ertragreicherer Fördergebiete, wurde Oberkärnten allerdings wirtschaftlich uninteressant. Das Projekt „Kärntner Fuggerstraße“ beschäftigt sich mit der Sichtbarmachung, Erforschung und touristischen Nutzung von einzelnen ehemaligen Bergbaugebieten. Dabei kann gerade die urgeschichtliche Bedeutung der Gurina für Dellach im Gailtal eine Chance sein, in diesem Netzwerk mitzuwirken. Wie man das darstellen kann und welche Fehler dabei oft gemacht werden, hat DI Kassl mit vielen Bildern belegt. Es ist zu hoffen, dass dieser Teil der Geschichte in verständlicher Form den interessierten Besucher zugänglich gemacht werden kann.
 

Karl Herbert Kassl, geb. 1963 in Villach, studierte Bergwesen an der Montanuniversität Leoben und war beruflich bei Veitsch/Radex, Kestag und den Salzburger Sand- und Kieswerken tätig, seit 1999 Betrieb eines Technischen Büros für Bergwesen in Labientschach zur Beratung der Kärntner Bergbaubetriebe.

Die intensive montanhistorische Tätigkeit umfaßte in den vergangenen 10 Jahren die Befahrung von mehreren hundert ehemaligen Bergbauen in Österreich aber auch in den „klassischen“ europäischen Bergbaurevieren, deren Ergebnisse zum Teil in Fachzeitschriften veröffentlicht oder bei Fachtagungen vorgestellt wurden.

Die verstärkte Hinwendung zur Themenstellung „Bergbaugeschichte und Tourismus“ führte 2003 zum Beginn eines Doktoratsstudiums in Leoben mit dem Ziel der Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für eine touristische Nutzung der Bergbaugeschichte Oberkärntens.

 

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