7 Jahre GAILTALNETZ – KULTURDATENBANK

Gailtaler, Gitschtaler und Lesachtaler Kunst & Kultur – Unser Kultur-Informationsservice, das Portal Gailtalnetz, wurde im Februar 2010 gegründet – seit März 2012 auch auf Facebook http://www.facebook.com/GailtalnetzKulturInformationsservice

„Rettet den Mühlbach!“ – Zur Lage und Hintergründe

Über die Aktion der gleichnamigen Bürgerinitiative „Rettet den Hermagorer Mühlbach!“

>> https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/rettet-den-hermagorer-muehlbach/ (mit umfassendem MATERIAL zum Thema)

Info-Blog „Rettet den Mühlbach!“: http://rettetdenmuehlbach.wordpress.com

Info-Gruppe „Unser Bruder Mühlbach“ auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/801133626729300/

KONTAKT zur BÜRGERINITIATIVE „RETTET DEN MÜHLBACH!“

Ansprechpartnerin ist Frau Mag. Christine Kuttnig-Dekan (Telefon
04282 3324, Grabengasse 10, 9620 Hermagor), die gemeinsam mit weiteren Anrainern die Unterschriftensammlung im Ort initiiert hat.

Wir (Bürgerinitiative und Gailtalnetz) freuen uns über und sind dankbar für

  • Interesse von außen
  • ideelle Unterstützung der Aktion
  • sachliche Berichterstattung durch die regionalen Medien
  • Informationsweitergabe in sozialen Netzwerken

Ende Dezember 2016 begannen die Anrainer und Anrainerinnen des legendären Hermagorer Mühlbachs eine Unterschriftensammlung.

Ziele der Bürgerinitiative:

  • sich gemeinsam Gehör bei der Gemeindevertretung und -verwaltung zu verschaffen
  • der Sorge über das Geschick des Mühlbachs Ausdruck zu verleihen
  • gemeinsam an Lösungen zu arbeiten

Thema ist definitiv der MÜHLBACH!

Keine (primären) Arbeitsthemen der Bürgerinitiative sind hingegen:

  • der Gösseringgraben, Erhaltung, Gestaltung, Naturschutz
  • sich für den Schutz und die Pflege von weiteren Biotopen einzusetzen
  • etwaige Nachlässigkeiten in der Ortsbildgestaltung aufzuzeigen
  • Beiträge zur Verbesserung der Ortsbildgestaltung zu leisten (Verschönerungsverein?)

Diese bleibt anderen Interessengruppen vorbehalten. Wir meinen, dass da sehr viel zu tun wäre, aber Konzentration auf eine Angelegenheit vonnöten ist.

Situation MÜHLBACH

Info-Stand Ende Februar 2017 (Aktuelleres im Info-Blog http://rettetdenmuehlbach.wordpreess.com):

Es erhärtet sich der Verdacht, dass gewaltig „geschlampt“ wurde. Die Bürgerinitiative ermittelt und führt Gespräche mit verschiedenen Einrichtungen. Bei der Teilnahme an der Versammlung vom 20. Februar 2017 konnte festgestellt werden, dass sehr konstruktiv gearbeitet wird, dass aber viel schockierende Details zutage treten. Hier soll jedoch nicht vorgegriffen werden.

Info-Stand im Jänner 2017:

Zunächst geht es einfach einmal um Klärung, was vor sich geht. Es obliegt der Gemeindeverwaltung, den Zulauf des Mühlbachs beim zweiteiligen Wasserwehr zu regulieren, bei dem der Bach von der Gössering abgezweigt wird (im Gösseringgraben hinter dem Kinderspielplatz am Wasserfall befindlich).

Seit ein Betreiber, Herr Domainko, den Betrieb seines kleinen privaten E-Werks eingestellt hat, stellen die AnwohnerInnen fest, dass der Bach immer weniger Wasser führte.

Der Mühlbach ist wegen seines kräftigen Laufs und seines klaren Wassers nicht nur eine optische Attraktion, sondern hat in den vergangenen Jahrzehnten viele nützliche Funktionen erfüllt. Seit einiger Zeit fließt überhaupt kein Wasser mehr. Ein bedrückender Zustand.

Man ist in Hermagor ratlos, ob diese Maßnahme etwas mit dem Kraftwerkbau im Gösseringgraben zu tun hat. Auch in diesem Zusammenhang wäre kein Sinn erkennbar, denn der Mühlbach wird ja erst NACH dem Areal abgezweigt, in dem gebaut wird. Oder es handelt sich um eine Achtlosigkeit oder Säumigkeit eines Gemeindebediensteten. Diese müsste inzwischen den Verantwortlichen längst aufgefallen sein. Jedenfalls sind dies alles reine Mutmaßungen. Der einzige gangbare Weg ist zunächst das Gespräch.

Dem GAILTALNETZ ist nicht klar, warum es so schwierig sein kann, Auskünfte zu bekommen, denn jede Gemeindeverwaltung sollte im Dienst der Bürger und Bürgerinnen problemlos solche Auskünfte erteilen und sich um das Wohl der BürgerInnen und ihre Anliegen kümmern. Uns steht aber eine Einmischung nicht zu!

Alles, was wir im Moment tun können, ist es, die Sorge der BürgerInnen zu teilen und den Wunsch zu transportieren, dass der traurige gegenwärtige Zustand möglichst rasch behoben wird. Und zwar im Sinne, dass der Mühlbach wieder fröhlich und kräftig in seinem Bett dahinfließt, wie er dies seit Menschengedenken getan hat. Laut den Überlieferungen der Anrainer ist der Mühlbach schon mindestens 200 Jahre in seiner Funktion, vermutlich sogar über 400 Jahre.

Wir wissen um den Wert reiner, gesunder heimischer Gewässer. Daher gehe ich davon aus, dass sich Menschen, denen an der Erhaltung eines natürlichen Umfelds gelegen ist, diese Aktion mit Worten und Taten unterstützen, jede/r in seinem/ihrem Bereich.

Hinweis:

Die 87jährige ehemalige Hauptschullehrerin

Helene Gertraud Pilz,

die mehrere Schriften von regionaler historischer Bedeutung verfasst hat, weiß viele Details über die Nutzung des Mühlbachs durch private Anrainer und Gewerbebetriebe zu berichten und hat über die

Geschichte des Hermagorer Mühlbachs

eine Broschüre

verfasst.

screenshot-2017-02-22-22-16-14

Wer sich näher informieren möchte, wendet sich am besten mittels E-Mail an sie:

Mailanschrift helene.pilz (ät) gmail.com, siehe auch http://helenepilz.wordpress.com und https://gailtalnetz.wordpress.com/kunst-musik/literatur/literaten/helene-pilz/

Kontakt zur Bürgerinitative „Rettet den Mühlbach!“

Frau Mag. Christine Kuttnig-Dekan

Telefon
04282 3324

Grabengasse 10, 9620 Hermagor

Erinnert an den Film „Rango“

https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/rettet-den-hermagorer-muehlbach/aktion-rettet-den-muehlbach-2017/erinnert-an-den-film-rango/

IMG_5833

Umbenennung des Hermagorer Mühlbachs??

Um Missverständnisse zu vermeiden, sei darauf hingewiesen, dass der Bach nun seitens der Gemeinde ohne Rücksprache mit der Bevölkerung in „Stocksteinerwandbach“ umbenannt worden sein soll.

Da der Hermagorer Mühlbach mit der Stocksteinerwand nichts zu tun hat, außer dass er hinter diesem Ortsbereich in der Altstadt vorbeifliesst, ist dieser Bezeichnung wohl weiterhin irrelevant.

Aus alten Überlieferungen wissen wir, dass die einstigen BewohnerInnen der Stocksteinerwand mit dem Bach seinerzeit nichts Besseres zu tun wussten, als ihre Abfälle und den Inhalt ihrer Nachttöpfe in den Bach zu kippen.

Ausgerechnet nach dem Gebiet, in dem er geschändet wurde, soll nun der Bach umbenannt sein?

Artikel vom August 2014 im „Gailtaler Journal“

Nicht zu glauben!! Neuere Artikel siehe Materialsammlung hier https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/rettet-den-hermagorer-muehlbach/

img_3976

Mühlbach – Stocksteinerwandbach???

Wieso die kürzliche eigenmächtige Umbenennung?

https://gailtalnetz.wordpress.com/aktuelles/rettet-den-hermagorer-muehlbach/wieso-die-umbenennung/

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Seiten

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 187 Followern an

Statistik

  • 108,510 hits
Juni 2017
M D M D F S S
« Mai    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930